Methaphern statt Zahlen: Ein Unternehmensberater spricht Klartext (2)
By Ralf Lengen in Leserliebe | 1 comment
Ex-Boston-Consulting Chef Bolko von Oetinger gilt als “Anti-Typ der Beraterszene” (Handelsblatt). Für seine Sprache heißt das: Man versteht ihn!
So zeichnet sich von Oetinger laut Handelsblatt vom 13. Juni 2008 durch seine Metaphern und Vergleiche aus:
“Mit Metaphern versucht er, Unternehmer und Manager aus gewohnten Denkmustern zu reißen. Goethes Italienreise etwa, das ist für ihn der Aufruf schlechthin, Altes aufzugeben und neue Wege zu gehen. Die Idee zu solchen Vergleichen sei ihm gekommen, als er feststellte, “dass Manager eigentlich keine nackten Zahlen wollen. Die wollen wissen, was das bedeutet.” Also nutzte er fortan Analogien, um zu erklären, was das bedeutet.”
Interesse für den Leser
Von Oetingers Begründung für sein Vorgehen überzeugt: Er interessiert sich für das, was seine Leser bzw. Zuhörer interessiert, wie das Zitat zeigt: “… dass Manager eigentlich keine nackten Zahlen wollen. Die wollen wissen, was das bedeutet.” Dieses Interesse für den Leser bzw. Zuhörer – das ist Leserliebe®!
Zahlen sind nackt
Warum wollen Leser keine “nackten Zahlen”? Weil sie “nackt” sind! Sie sagen dem Leser wenig bis nichts! Und warum springt der Leser auf Metaphern und Vergleiche an? Weil Metaphern und Vergleiche bei dem ansetzen, was ihm bekannt ist. Sie bringen Leben in den Text!
Praxis-Tipp: Nutzen Sie in Ihrer Kommunikation Metaphern und Vergleiche!
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Zimmermann | Feb 23, 2009 | Reply
Wunderbar. Weg mit diesem Kauderwelsch, den doch kaum jemand versteht!
Lars Zimmermann kommunikationsoptimierer.de