Blog der unique relations GmbH

Agentur für Kommunikation mit Geist, Witz und Salomo

August 20, 2008

Ein Ansprechpartner – eine Kommunikationskette

Was in der Küche gilt, gilt auch bei der Kommunikation mit dem Kunden: Viele Köche bzw. Ansprechpartner verderben den Ergebnis-Brei.

Gerade Projekte mit unterschiedlichen Aufgabenfeldern (Konzeption, Texten, Design) überfordern den eigenen Kenntnisstand ja schon mal ab und an. Gespräche mit Fachspezialisten arten dann schnell mal zum Monolog – des Spezialisten – aus

Macht nichts, wird sich mancher Projektleiter denken: Es gibt ja kompetente Kollegen, die in dem Gebiet mehr wissen als ich. Sollen die mal mit dem Spezialisten die Details abklären. Falsch gedacht

Eine Hand hält die Kette zusammen
Am Ende spricht nämlich Designer mit Designer, Texter mit Texter, Chef mit Chef – aber keiner mehr mit dem Projektleiter. Das Ergebnis: Jeder muss sich doppelt mit jedem abstimmen und am Ende ist jeder ratlos, wer denn jetzt was, wann und zu wem gesagt hat. Und das Projekt bläht sich immer mehr auf.

Daher gilt: Nur eine Person wickelt die gesamte Projekt-Kommunikation intern und extern ab.

Die Vorteile:

  • Ein Ansprechpartner für den Kunden, für die Teammitglieder und den Chef.
  • Eine Koordinationsstelle, an der alle Informationen zusammenlaufen und von der die Informationen verteilt werden.
  • Keine Kompetenzschwierigkeiten im Team.
  • Mehr Kontrolle über das Projekt.

Eine rechte Hand braucht auch eine linke
Eine solche Ein-Personenregel hat aber auch einen großen Nachteil: Ein Ausfall der eigenen Person oder des Hauptansprechpartners beim Kunden führt bei vielen Projekten zum zwischenzeitlichen Totalausfall der Kommunikation.

Dagegen hilft nur eins: Immer einen zweiten Kollegen frühzeitig mit ins Boot holen, der den aktuellen Stand der Kommunikation kennt.

Bei Teamprojekten ist das meistens ohnehin der Fall. Bei Ein-Mann-Projekten sollte es die Regel sein.

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