Blog der unique relations GmbH

Agentur für Kommunikation mit Geist, Witz und Salomo

März 18, 2009

Kontakte-Sammler, Schnäppchenjäger, Hastige und die Familie

Impressionen vom Kongress christlicher Führungskräfte in Düsseldorf

Am 26. Februar öffneten sich die Pforten des Kongresses christlicher Führunskräfte in Düsseldorf. Rund 3.600 Besucher stürmten die Messehalle, und wir nahmen als Aussteller unsere Startposition ein.

In den kommenden zweieinhalb Tagen erfuhren wir dann, wie Messebesucher ticken. Sie lassen sich in drei Kategorien unterteilen: die Kontakte-Sammler, die Schnäppchenjäger und die Hastigen.

Die Kontakte-Sammler

Sie sind geduldig, nehmen sich für jeden Standbesuch Zeit, sie sindmotiviert und suchen das Gespräch mit dem Aussteller. Gerne nehmen sie kostenlose Beratung in Anspruch und holen gleichzeitig einen großen Stapel Visitenkarten aus ihrer Hosentasche.

Diese Messebesucher stellen ihr Unternehmen vor und teilen dem Aussteller ihre Sorgen und Probleme mit. Man verabschiedet sich freundlich. Was bleibt ist die Hoffnung auf ein Wiedersehen oder einen Telefonanruf aus der Ferne.



Die Schnäppchenjäger

Die zweite Kategorie: Schnäppchenjäger! Sie sind Sammler – die Augen immer offen nach Giveaways jeglicher Art. Im Gegensatz zu interessierten Messebesuchern ist ihre Zeit knapp bemessen. Was zählt ist der Sportgeist – und natürlich die Beute: Kugelschreiber, Taschen, Bücher, Bonbons, Kaffee, CDs usw. Es gibt viel zu tun.

An einem Stand angekommen, halten sie Ausschau nach Beute. Sie hören nicht zu und starren nur gierig auf die Giveaways. Schließlich kommt die entscheidende Frage: „Kann ich Ihren Kugelschreiber mitnehmen?“ Man gibt sich geschlagen und leistet keinen Widerstand. Der Abschied fällt recht kühl aus. Was bleibt, ist ein Kugelschreiber weniger.



Die Hastigen

Zeit ist Geld: Für die Hastigen ist eine Messe ein Veranstaltungsmarathon. Ihren Seminarplan fertigen sie bereits Wochen vorher an. Um keineswegs zu spät zu erscheinen, ignorieren sie sämtliche Messestände. Sie vermeiden jeglichen Augenkontakt. Der einzige Berührungspunkt entsteht, wenn sie ihren Müll wegwerfen – und zwar in unseren Mülleimer! Spricht man die Hastigen auf dieses Verbrechen an, kann sich sogar ein nettes Gespräch entwickeln.



Die Familie

Und natürlich sind da noch die Aussteller: die Familie während der Messe-Zeit. Man versteht sich prächtig mit den Stand-Nachbarn, beschwert sich gemeinsam über die Lautstärke: Das schweißt zusammen. Man empfiehlt sich gegenseitig, es entstehen Freundschaften fürs (Messe-)Leben.

Jeder nutzt solch eine Veranstaltung, um Kontakte mit Partnern zu pflegen und zu vertiefen – wir natürlich auch! Ein Bekannter kam des Öfteren erschöpft an unseren Stand. Unsere Gesellschaft und unsere Wasserflaschen waren Verlockung genug. Unser Geschäftsführer, Dr. Ralf Lengen, markierte freundlicherweise das Exemplar unseres Besuchers – Flaschenverwechslung ausgeschlossen! Ein langjähriger Kooperationspartner nutzte das Wiedersehen für mehrere Besprechungen zu unserer Zusammenarbeit beim Führungskräftetag in Berlin am 26. September 2009.

Natürlich werden wir auch auf dem Führungskräftetag als Aussteller glänzen. Wir werden den Kontakte-Sammlern zuhören und den Schnäppchenjägern mit einem breiten Lächeln Giveaways mitgeben. Auch werden wir erneut versuchen, die Hastigen anzusprechen. Wir freuen uns schon!

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