Blog der unique relations GmbH

Agentur für Kommunikation mit Geist, Witz und Salomo

Archive for the 'Allgemein' Category

Juni 12, 2009

It’s the Vortragender not the Vortrag

“It’s the singer, not the song”, sangen einst die Rolling Stones. Beim Rückblick auf die Referenten auf der next09 lässt sich analog festhalten: Der Erfolg eines Vortrags hängt weniger vom Inhalt ab, als vom Referenten. Das Beispiel des Martin “Mick” Oetting-Jagger.
Der Name “Oetting” darf beim Rückblick auf die diesjährige next conference in Hamburg nicht fehlen. [...]

Mai 12, 2009

So kuh-munizieren Sie sich durch die Krise: Jetzt dicke Kühe von den Mauern werfen!

Als die Burg Taufers im Mittelalter belagert wurde, gingen den Bewohnern die Lebensmittel aus. Darauf fütterten sie die letzten Vorräte an die einzig verbliebene Kuh und warfen sie über die Mauern. Die Belagerer glaubten angesichts des wohlgenährten Tieres, in der Stadt gebe es noch Lebensmittel im Überfluss – und gaben auf.
Unternehmen können aus dieser Sage [...]

April 7, 2009

Der Leser, der nicht liest – und wie Sie ihn trotzdem kriegen

Bitte nicht erschrecken: Der typische Leser liest gar nicht – auch nicht Ihre Texte. Hier das Geständnis eines solchen Lesers:
„[…] Je mehr Papier man bekommt, desto weniger vermag man es zu lesen. Am Anfang habe ich alle Papiere noch durchgeblättert. Dann legte ich aus Respekt vor den Verfassern nur noch die Hand auf und zählte [...]

März 18, 2009

Kontakte-Sammler, Schnäppchenjäger, Hastige und die Familie

Impressionen vom Kongress christlicher Führungskräfte in Düsseldorf
Am 26. Februar öffneten sich die Pforten des Kongresses christlicher Führunskräfte in Düsseldorf. Rund 3.600 Besucher stürmten die Messehalle, und wir nahmen als Aussteller unsere Startposition ein.
In den kommenden zweieinhalb Tagen erfuhren wir dann, wie Messebesucher ticken. Sie lassen sich in drei Kategorien unterteilen: die Kontakte-Sammler, die Schnäppchenjäger [...]

März 12, 2009

Der Konjunktiv der Höflichkeit und warum man ihn beim Schreiben besser vermeidet

Meine Bäckerin verwendet oft den Konjunktiv II. Damit will sie besonders höflich sein – und das funktioniert auch. Wenn Sie Ihre Brötchen allerdings mit dem Schreiben verdienen, sollten Sie auf den Konjunktiv der Höflichkeit lieber verzichten. Denn er wirkt unverbindlich, umständlich und undynamisch.
An anderer Stelle wurde bereits erläutert, dass der Konjunktiv II in der Regel [...]

September 5, 2008

In eigener Sache: Wettbewerbsberatung trägt Früchte

Seit einiger Zeit bieten wir über unser Portal biz-AWARDS eine Wettbewerbsberatung für Teilnehmer und Veranstalter an. Und siehe da: Die Beratung trägt Früchte.
Gestern erhielt Berlin Recycling (einer unserer Kunden) eine Auszeichnung beim Qualitätspreis Berlin-Brandenburg – und das bei der ersten Teilnahme. Herzlichen Glückwunsch.
Der Q-Preis prämiert Firmen für ihr herausragendes Qualitätsmanagement auf Basis des EFQM-Modells. [...]

Juli 11, 2008

Überarbeiten! Und nochmals überarbeiten! Oder warum Kishon seine Bücher mit Bleistiften schrieb

lang, lang ist es her: Sie haben an einem meiner Seminare teilgenommen – und den Newsletter abonniert. Hier ist nun die erste Ausgabe – mit Ephraim Kishon als würdigem Einstieg.

Einige Seminarteilnehmer erwarten von mir eine Zauberformel: die Formel, wie man schnell gute Texte schreibt. Diese Formel gibt es nicht!

Die Regel ist: Schreiben ist Arbeit. Ein Text wird in der Regel erst gut, wenn Sie ihn überarbeiten. Ephraim Kishon schreibt:

Juni 30, 2008

Lehmann: “Der Konjunktiv ist der Feind des Verlierers”

Soeben das EM-Endspiel verloren – und dann die Fragen von ARD-Moderatorin Monica Lierhaus nach den Ursachen!
In seiner Antwort verwendete DfB-Torhüter Jens Lehmann zweimal den Satz: “Der Konjunktiv ist der Feind des Verlierers.”
Das stimmt, aber nur zur Hälfte. Denn dieser Satz gilt nicht für den Konjunktiv I, sondern nur für den Konjunktiv II.
Konjunktiv I: für die [...]

Juni 14, 2008

Keine Substantivierungen: Ein Unternehmensberater spricht Klartext (1)

lang, lang ist es her: Sie haben an einem meiner Seminare teilgenommen – und den Newsletter abonniert. Hier ist nun die erste Ausgabe.

Ich schimpfe gerne auf Unternehmensberater, weil sie oft kompliziert schreiben und sprechen. Aber zum Glück gibt es auch Gegenbeispiele.

Juni 10, 2008

Der Leser: egoistisch, ungeduldig und faul

Traurig, aber wahr: Der Leser ist leider nicht so interessiert an uns und unseren Anliegen, wie wir es als Schreiber (einer Mail, eines Konzeptes u.a.) gerne hätten.
Woher wissen wir das? Weil wir selbst Leser sind – und daher wissen, wie der Leser tickt. In meinen Seminaren mache ich zur Zeit daher eine Umfrage zum “Psychogramm [...]