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	<title>Blog der unique relations GmbH &#187; Mittelstand</title>
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	<description>Agentur für Kommunikation mit Geist, Witz und Salomo</description>
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		<title>Wer Interviews zensiert statt korrigiert, schadet sich selbst</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 14:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne Wellding</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Autorisieren eines Interviews dient dazu, kleinere Missverständnisse auszuräumen. Häufig nutzen die Interviewten jedoch diese Gelegenheit, um ganze Passagen im Nachhinein glattzubügeln, zu streichen oder zu ergänzen – sprich: zu zensieren. Aber Vorsicht: Wenn Sie als Befragter mehr zensieren als korrigieren, wird das Interview am Ende gar nicht veröffentlicht. Oder schlimmer: Es wird veröffentlicht – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Autorisieren eines Interviews dient dazu, kleinere Missverständnisse auszuräumen. Häufig nutzen die Interviewten jedoch diese Gelegenheit, um ganze Passagen im Nachhinein glattzubügeln, zu streichen oder zu ergänzen – sprich: zu zensieren. Aber Vorsicht: Wenn Sie als Befragter mehr zensieren als korrigieren, wird das Interview am Ende gar nicht veröffentlicht. Oder schlimmer: Es wird veröffentlicht – in der von Ihnen beschnittenen Form.</p>
<p>Die Leser der Online-Ausgabe der taz staunten vor kurzem nicht schlecht, als sie ein Interview mit der Überschrift &#8220;<a href="http://www.taz.de/1/nord/bremen/artikel/1/xxxx-xx-xxxxx-xxxxxx/">XXXX XX XXXXX XXXXXX</a>&#8221; zu lesen bekamen. Darin ging es nicht etwa um die britische Band &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_xx">The XX</a>&#8220;, sondern um den Leiter des Bremer Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung, Ralf Altenhof. Dieser hatte sich im Interview über den umstrittenen Politikwissenschaftler Jesse geäußert und dabei nach eigenem Empfinden wohl keine allzu glückliche Figur gemacht. Jedenfalls untersagte er der taz im Nachhinein den Abdruck seiner Aussagen. </p>
<p><strong>Ein <del datetime="2010-03-01T14:15:52+00:00">Interview</del> Satz mit X</strong></p>
<p>Die Zeitung veröffentlichte das Interview trotzdem und ersetzte die zensierten Aussagen Altenhofs kurzerhand durch die Markierung Xxxxxx. Dazu die Bemerkung: <em>&#8220;Die Antworten von Ralf Altenhof mussten wir streichen, weil er nicht dazu stehen wollte, was er uns zuvor am Telefon gesagt hatte. Außerdem wollte er uns das Interviewthema vorgeben.&#8221;</em></p>
<p>Das Interview mit X wurde für den Stiftungsleiter somit zum berühmten Satz mit X. Nicht nur stand er wie ein Rollerückwärts schlagender Spielverderber da. Aus der Formulierung der Fragen konnten sich die Leser nun selbst die Antworten zusammenreimen – und mehr Sprengstoff hineininterpretieren als dort womöglich ursprünglich zu lesen war. </p>
<p>Beispiel: </p>
<blockquote><p>taz: Jesse gehört auch zu jenen, die gemeinsam mit dem Geschichts-Revisionisten Rainer Zitelmann publizierten und dem Nationalsozialimus zubilligen, er habe einen &#8220;Modernisierungsschub&#8221; bewirkt.</p>
<p>Altenhof: Xxxx xxxxxx xxxx xxxxx Xxxxxxxxxxx.</p>
<p>taz: Ich kenne nicht so viele. Die, die das im Chor mit Zitelmann sagen, gelten als Revisionisten. Da wird Hitler gerne auch als Sozialrevolutionär angesehen.</p>
<p>Altenhof: Xxxx xx xxxxxxxxx xxxx xxx, xxxx xx xx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxx xx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxx. Xxxxx xxxxxx, xxxx xx xxx Xxxxxxxxxxx xx xxx Xxxxxxxxxx, xxx xxxx xxxxxxx xxxxxx.</p>
<p>Zum Beispiel?</p>
<p>Altenhof: Xxxxxx xxx xx xxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxx, xx Xxxx xxx Xxxx xxx xxx xxxxxxxxxxx.</p>
<p>taz: Aha.</p>
</blockquote>
<p><strong>Interviews aufhübschen: ein rotes journalistisches Tuch </strong></p>
<p>Was Altenhof womöglich nicht wusste: Die taz versteht sich selbst als eine Art Vorreiter gegen die Praxis, Interviews im Nachhinein der Schönheitschirurgie von Presse-Profis zu unterziehen. <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/16/16213/1.html">Im Jahr 2003 mobilisierte sie</a> acht weitere Tageszeitungen, um gemeinsam Stellung dagegen zu beziehen. Stein des Anstoßes war ein Interview mit dem damaligen SPD-Generalsekretär Olaf Scholz. Auch damals druckte die taz das Interview mit geschwärzten Passagen ab und erregte damit Aufsehen. </p>
<p>Altenhof hätte also ahnen können, dass er mit dem Verbot der Veröffentlichung in ein journalistisches Art Wespennest sticht. Denn die taz ist nicht der einzige Vertreter, bei dem die &#8220;Säuberung&#8221; von Interviews verpönt ist. Der Journalist Christian Thiele bezeichnet in seinem Blog <a href="http://interviewsfuehren.wordpress.com/2010/01/28/autorisierung-von-interview/">Interviews führen</a> das Autorisieren als &#8220;einerseits die Pest – und anderseits auch&#8221;. Die F.A.Z. schrieb über den &#8220;<a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E2A72885B78DC4AC7B821B2ACA01D0BD0~ATpl~Ecommon~Scontent.html">alltäglichen Autorisierungswahn</a>&#8221; und Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung bezeichnete die Veröffentlichung eines geschönten Interviews gar als &#8220;<a href="http://www.akademie-fuer-publizistik.de/magazin/ethikrat/themen-bisher/beim-autorisieren-ausgetrickst-interview-wird-pr-botschaft/#c238">Todsünde</a>&#8220;. </p>
<p><strong>Keine Autorisierungspflicht für Journalisten</strong></p>
<p>Was ist eigentlich das Problem der Medien? Die Autorisierung ist in Deutschland nicht gesetzlich geregelt. Besteht keine anderweitige Absprache, dürfen Medien ein Interview ohne Vorlage beim Interviewpartner veröffentlichen. Im Gegensatz zu anderen Ländern ist die Autorisierung hierzulande aber so etwas wie ein ungeschriebenes Gesetz. Wird dabei die Nachbearbeitung zu weit getrieben, verlieren Interviews ihren Sinn.</p>
<p>Denn Interviews leben von Spontaneität und der Dynamik der Gesprächssituation. Ein guter Interviewer kitzelt auch mal eine Aussage hervor, die etwas gewagter ist, die Aufsehen erregt und polarisiert. Und beide Seiten haben letztlich etwas davon: Der Befragte erhält mediale Beachtung – und das Pressemedium ein interessantes Interview (und im besten Fall eine gute Auflage). </p>
<p><strong>Die unkenntliche Geschichte </strong></p>
<p>Geht aber für eine Seite der Nutzen an diesem Deal verloren, gerät der Sinn der Institution Interview in Wanken – jedenfalls in Bezug auf die betreffende Person. Mit anderen Worten: Spricht sich herum, dass Interviews mit einer bestimmten Person problematisch sind und in einer lahmen Aneinanderreihung von PR-Floskeln enden, hat diese Person künftig mehr freie Termine im Interviewkalender – so wie nun vielleicht Altenhof. </p>
<p>Ähnlich wie ihm erging es vor einigen Jahren dem Musiker Maximilian Hecker. Er untersagte <a href="http://www.intro.de/kuenstler/interviews/23013686/maximilian-hecker-unkenntliche-geschichte">der Musikzeitschrift Intro</a> kurz vor Redaktionsschluss die Veröffentlichung einiger Aussagen. Aufgrund des Zeitdrucks sah sich die Zeitung damals ebenfalls zur Aus-X-ung ganzer Passagen gezwungen – was bei den Lesern zumindest einige Fragezeichen in Bezug auf Hecker hervorgerufen haben dürfte. Der schöne Titel des zensierten Artikels: &#8220;Die unkenntliche Geschichte.&#8221;</p>
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		<title>Weniger reden &#8211; (mehr) machen!</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 08:50:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susann Albrecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem bin ich hier ja schon auf das Thema Innovation im Mittelstand eingegangen. Dazu passend bin ich nun auf den Innovation-Man gestoßen, den IBM in zwei Folgen ihrer Werbespot-Serie zum Thema Innovation zeigt.
In ironischer Form behandelt IBM damit Probleme beim Innovationsprozess, die wahrscheinlich weit verbreitet sind. So sollte die Geschäftführung bei all der Ideenentwicklung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem bin ich <a href="http://uqrl.de/wp/2008/03/17/wichtigste-quelle-innovativer-ideen-der-mitarbeiter/">hier</a> ja schon auf das Thema Innovation im Mittelstand eingegangen. Dazu passend bin ich nun auf den Innovation-Man gestoßen, den IBM in zwei Folgen ihrer <a href="http://www-05.ibm.com/de/werbung/">Werbespot-Serie</a> zum Thema Innovation zeigt.</p>
<p>In ironischer Form behandelt IBM damit Probleme beim Innovationsprozess, die wahrscheinlich weit verbreitet sind. So sollte die Geschäftführung bei all der Ideenentwicklung nicht vergessen, auch <a href="http://youtube.com/watch?v=PNkcMzLqQl8&#038;feature=related">über die Implementierung der Ideen</a> nachzudenken oder gar über <a href="http://youtube.com/watch?v=xXrIoF-sVi8">das eigentliche Ziel</a>. </p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PNkcMzLqQl8&#038;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/PNkcMzLqQl8&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
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		<title>Wichtigste Quelle innovativer Ideen: der Mitarbeiter</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 22:56:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susann Albrecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Erfolgsfaktor Mitarbeiter&#8221; titelte Mario Böhl vor einiger Zeit hier in diesem Blog &#8211; laut der Global CEO Study 2006 von IBM ist das auch längst bei Führungskräften angekommen. 
Für die Studie wurden 765 CEOs befragt &#8211; und heraus kam, dass über 40 Prozent in ihren Mitarbeitern die wichtigste Quelle innovativer Ideen sehen. (via: Impulse für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://uqrl.de/wp/2007/12/10/erfolgsfaktor-mitarbeiter/">&#8220;Erfolgsfaktor Mitarbeiter&#8221;</a> titelte Mario Böhl vor einiger Zeit hier in diesem Blog &#8211; laut der <a href="http://www-935.ibm.com/services/de/bcs/html/ceostudy.html?cntxt=a1007097">Global CEO Study 2006</a> von IBM ist das auch längst bei Führungskräften angekommen. </p>
<p>Für die Studie wurden 765 CEOs befragt &#8211; und heraus kam, dass über 40 Prozent in ihren Mitarbeitern die wichtigste Quelle innovativer Ideen sehen. (<a href="http://www.zephram.de/blog/2008/02/27/die-mitarbeiter-als-innovationslieferanten/">via: Impulse für Innovation</a>)</p>
<p>Fragen, die sich hier stellen: Wie nutzt man dieses Potential? Gibt es systematisierte Innovationsprozesse? Wie geht der deutsche Mittelstand beim Thema Innovation eigentlich vor? Antworten findet man zum Teil beim <a href="http://www.top100.de/">Top 100-Projekt</a> der Compamedia GmbH. In <a href="http://www.top100.de/documents_top100/kategorien.asp">einer Studie</a> wurde das Innovationsmanagement im deutschen Mittelstand untersucht. Grundlage der Studie war ein zweistufiges Verfahren. Insgesamt hatten sich 282 Unternehmen beworben, die 100 Besten wurden identifiziert und zählen nun zum Kreis der TOP 100 2007.</p>
<p>Ergebnis der Innovations-Studie: </p>
<ol>1. In allen Top 100-Unternehmen sind Mitglieder des Top-Managements für die Innovationstätigkeit direkt verantwortlich. „Sie sorgen dafür, dass klare Ziele für Innovationsprojekte definiert werden und kontrollieren auf dieser Basis deren Fortschritt.“<br />
<br />
Im Durchschnitt wendet das Top-Management 30 Prozent seiner Arbeitszeit für das Thema Innovation auf – bei den Besten sind es sogar 60 Prozent. Etwa die Hälfte der Unternehmen stellt außerdem ein entsprechendes Budget für hochinnovative Projekte zur Verfügung.</ol>
<ol>2. Für die Top 100 ist Marketing vor allem auch Innovationsmarketing: Bei den besten Unternehmen im Bereich Innovationsmarketing wenden Marketing-Mitarbeiter knapp 75 Prozent ihrer Zeit für Innovationen auf.<br />
<br />
Gleichzeitig sind die Marketingmitarbeiter bei 93 Prozent der Unternehmen intensiv in die wichtigen Entscheidungen bei Innovationsprozessen eingebunden. </ol>
<ol>3. Jeder Mitarbeiter der Top 100-Unternehmen bringt im Durchschnitt jährlich fünf bis sechs Ideen ein. In über drei Viertel der Unternehmen haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, einen Teil ihrer Arbeitszeit für eigene Ideen zu nutzen. Außerdem: Bei mehr als 50 Prozent der Unternehmen beinhaltet der Innovationsprozess Schutzmechanismen, die verhindern, dass radikale Ideen in einer frühen Phase gekillt werden.<br />
<br />
Bei 94 Prozent der Unternehmen ist das Verfolgen des Marktgeschehens institutionalisiert. So kann eine klare Innovationsstrategie formuliert werden, was auch 90 Prozent der Unternehmen tun. Hinzu kommt, dass 87 Prozent der Top 100-Unternehmen Mitarbeiter beschäftigen, die sich ausschließlich mit Innovationen befassen.</ol>
<ol>4. Die Top 100 öffnen ihren Innovationsprozess auch für Außenstehende und folgen dem Trend Open Innovation. „96 Prozent der Top 100 arbeiten mit Kunden zusammen &#8211; 82 % mit Lieferanten. Zwei Drittel der TOP 100 kooperieren darüber hinaus mit Universitäten und Forschungseinrichtungen. Mit den Wettbewerbern arbeiten 22 % der TOP 100 intensiv zusammen.</ol>
<ol>5. Die Top 100 generieren mehr als zwei Drittel ihrer aktuellen Umsätze aus Innovationen und innovativen Verbesserungen der letzten drei Jahre. Bei den besten Unternehmen liegen die Umsatz- und Gewinnanteile sogar bei über 95 Prozent.<br />
<br />
Mit Prozessinnovationen konnten die Unternehmen durchschnittlich knapp 12 Prozent ihrer Gesamtkosten einsparen.</ol>
<p>Beeindruckend finde ich persönlich, dass auch die Qualität der Innovationen sehr hoch ist: Bei 79 Prozent der Unternehmen stellt die bedeutendste Neuheit der vergangenen Jahre eine Weltneuheit dar. Man kann also sagen, dass das genutzte/umgesetzte Innovationsmanagement und Innovationsmarketing etc. durchaus Erfolg versprechend sind. </p>
<p>Als wichtig empfinde ich hier vor allem die Akzeptanz und Förderung von Innovationen von Seiten der Führung. Solange man gerade auf dieser Ebene erkennt, welche wichtige Rolle beim Erfolg eines Unternehmens die Mitarbeiter spielen, ist der Mittelstand für immer gerettet <img src='http://blog.unique-relations.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Kleiner Tipp noch für das nächste Ideenfindungs-Meeting: Im Blog &#8220;Impulse für Innovationen&#8221; habe ich außerdem noch<a href="http://www.zephram.de/blog/2008/02/19/neue-umgebungen-fordern-die-kreativitat/"> einen Hinweis zur Kreativitätsförderung</a> gefunden. Überraschende Umgebungen unterstützen dabei, das Tagesgeschäft auszublenden; bzw. außergewöhnliche Umgebungen fördern die Kreativität, weil neue Inspirationen entstehen, die in die Ideenfindung einfließen. </p>
<p>Vielleicht wäre es ja mal einen Versuch wert, das nächste Meeting in einer Burg o.ä. stattfinden zu lassen &#8211; wenn man mal wieder auf der Suche ist nach DER zündenden Idee. </p>
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		<title>Erfolgsfaktor Mitarbeiter</title>
		<link>http://blog.unique-relations.de/2007/12/10/erfolgsfaktor-mitarbeiter/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 08:28:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Böhl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie betreten das heimische Büro tagein tagaus, halten den Laden am Laufen und sind selten so erquickt wie nach einer Gehaltserhöhung: gemeint sind die Mitarbeiter. Sie zu schätzen fällt wohl einigen Unternehmen alles andere als leicht, wenn man einer GALLUP-Umfrage Glauben schenken darf. Gerade mal 15% der Mitarbeiter ziehen den Karren, 70% laufen nebenbei mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie betreten das heimische Büro tagein tagaus, halten den Laden am Laufen und sind selten so erquickt wie nach einer Gehaltserhöhung: gemeint sind die Mitarbeiter. Sie zu schätzen fällt wohl einigen Unternehmen alles andere als leicht, wenn man einer GALLUP-Umfrage Glauben schenken darf. Gerade mal 15% der Mitarbeiter ziehen den Karren, 70% laufen nebenbei mit und 15% haben sich schon den Dauer-Urlaubsgedanken verschrieben.</p>
<p>Professor Dr. Martin Schütte, Vorstand des Human-Capital-Clubs, hat sich dazu anlässlich des Forums zum Ludwig-Erhard-Preis Gedanken gemacht und die Bedeutung der Mitarbeiter einer Analyse unterzogen. Seine Ergebnisse:</p>
<p><strong>1. Nur Mitarbeiter schaffen Werte</strong><br />
Mitarbeiter sind und bleiben die wichtigste Ressource! Sie sind der entscheidende Differenzierungsfaktor, allerdings häufig auch der höchste Kostenblock und die einzig wirklich knappe Ressource. Mit ihrer Leistung tragen Sie zum Unternehmenserfolg. Und der Beitrag besteht aus dem Vermögen (Können) und der Bereitschaft (Wollen). Genau am <strong>Wollen</strong> hapert es bei den meisten. Warum?</p>
<p>Weil eben nicht das Geld entscheidend sei, sondern, der Sinn hinter der Arbeit. Und das lässt sich nur durch geeignete Rahmenbedingungen übermitteln:</p>
<ul>
<li>Mitarbeiter wollen als kompetent auf der Arbeit wahrgenommen werden</li>
<li>fairer Umgang</li>
<li>soziale Eingebundenheit</li>
</ul>
<p><strong>2. Was heißt das für die Führung </strong><br />
Statt indirekter instrumenteller Führung über Zahlen sollte personal direkt über Personen (mitarbeiterbezogen) geführt und kommuniziert werden.</p>
<p>In der Praxis sieht das aber meist anders aus: In guten Zeiten gelten Mitarbeiter unverbindlich als Kapital, in schlechten Zeiten als wegzurationalisierender Kostenfaktor!</p>
<p><strong>3. Hindernde Faktoren</strong><br />
Wollen kann beeinflusst werden. In negativer Hinsicht über Hierarchie, mangelndes Führungsverhalten, Top-Down-Entscheidungen und einer Glaubwürdigkeitskrise des Managements. Mitarbeiter werden eben oft als nicht als Vermögenswert angesehen, sondern als Kostenfaktor. Und daraus folgt die Standardreaktion Personalabbau.</p>
<p><strong>4. Fazit</strong><br />
Mitarbeiter sind und bleiben der wichtigste Erfolgsfaktor. Sie wollen aber vom Sinn der Arbeit überzeugt werden. Daher sollte nicht zahlen-, sonder mitarbeiterorientiert geführt werden. Wenn das Führungskräfte nicht in ihre Köpfe bekommen, sieht es für das Unternehmen langfristig eher schlecht aus.</p>
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