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	<title>Blog der unique relations GmbH &#187; Wissen</title>
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	<description>Agentur für Kommunikation mit Geist, Witz und Salomo</description>
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		<title>Viele Köche veredeln den Brei: Produkte entwickeln im 21. Jahrhundert</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 12:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne Wellding</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vier Augen sehen mehr als zwei – das ist eine Volksweisheit. Mit der rasanten Vernetzung im Internet gewinnt das Konzept der &#8220;Weisheit der Vielen&#8221; noch an Bedeutung. Die Grundaussage: Je mehr Menschen Sie bei einem Problem zu Rate ziehen, desto besser wird das Ergebnis. Viele Köche verderben also nicht den Brei, sie machen ihn erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vier Augen sehen mehr als zwei – das ist eine Volksweisheit. Mit der rasanten Vernetzung im Internet gewinnt das Konzept der &#8220;Weisheit der Vielen&#8221; noch an Bedeutung. Die Grundaussage: Je mehr Menschen Sie bei einem Problem zu Rate ziehen, desto besser wird das Ergebnis. Viele Köche verderben also nicht den Brei, sie machen ihn erst richtig schmackhaft.</p>
<p>Mit anderen Worten: Beziehen Sie Ihre Zielgruppen schon in die Entwicklung von Produkten ein und nutzen Sie so die &#8220;Weisheit der Vielen&#8221;. Das Prinzip ist nicht neu: Bereits der weise König Salomo <a href="http://www.salomo.de/lexikon/r:Ratgeber">riet Entscheidungsträgern zu einer Vielzahl von Ratgebern</a>. Und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles">Aristoteles</a> verwendete die Wendung &#8220;Weisheit der Vielen&#8221; in seiner <a href="http://www.amazon.de/Politik-Schriften-zur-Staatstheorie-Aristoteles/dp/3150085225/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1268819219&#038;sr=8-1">Politik</a>, um die Vorzüge der Volksherrschaft hervorzuheben.</p>
<p>Seit dem Erscheinen des gleichnamigen <a href="http://www.amazon.de/Die-Weisheit-Vielen-Gruppen-Einzelne/dp/3442154464/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1268646300&#038;sr=8-1">Buches</a> im Jahr 2004 ist die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Weisheit_der_Vielen">Weisheit der Vielen</a> nun auch ein geflügelter Ausdruck geworden im Bezug auf die Kommunikation im Internet. Autor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/James_Surowiecki">James Surowiecki</a> argumentiert in dem Buch, dass gemeinsame Gruppenentscheidungen in der Regel zu besseren Ergebnissen führen als die Lösungen Einzelner.</p>
<p>In die gleiche Kerbe schlägt ein Artikel mit dem Titel <a href="http://www.wiwo.de/technik-wissen/vom-wert-der-vielen-im-internet-423367/">&#8220;Vom Wert der Vielen im Internet&#8221;</a>, der kürzlich in der WirtschaftsWoche veröffentlicht wurde. Der Tenor: &#8220;Die Wirtschaft muss das vernetzte Wissen im Internet für sich nutzen.&#8221; Wie das gehen kann, hat der Autor des Artikels und Vorzeige-Social-Webber <a href="http://saschalobo.com/ ">Sascha Lobo</a> beim Schreiben des Artikels gleich einmal selbst vorgemacht.</p>
<p><strong>Debattenbeitrag 2.0: im Dialog statt im Kämmerlein</strong></p>
<p>Ziel Lobos war es, den Betrag so zu schreiben, wie es im 20. Jahrhundert noch nicht möglich gewesen wäre: im Dialog mit dem Publikum, statt allein im stillen Kämmerlein. Darum wurde die potenzielle Leserschaft von Anfang an in die Entstehung des <a href="http://saschalobo.com/2010/02/11/debattenbeitrag-2-0-die-wirtschaft-und-das-netz-%E2%80%93-digitale-strategien-der-zukunft-at/">Debattenbeitrags 2.0</a> einbezogen – von der Recherche über die Entstehung der Struktur bis zur Rohversion des fertigen Textes. </p>
<p>Die Diskussion zum Artikel wurde auf <a href="http://saschalobo.com/wirtschaftswoche/">Lobos Homepage</a> laufend fortgeführt, relevante Bookmarks über den Bookmarking Service <a href="http://delicious.com/saschalobo/wirtschaftswoche">Delicoius</a> gesammelt, andere interessante Inhalte über ein eigens eingerichtes <a href="http://wirtschaftswoche.posterous.com/">Mini–Weblog</a> lanciert. Als weitere Plattformen dienten die <a href="http://www.facebook.com/Wirtschaftswoche">Facebook-Seite der Wirtschaftswoche</a>, <a href="http://twitter.com/saschalobo">Lobos Twitter-Account</a> und die <a href="http://www.wiwo.de">Homepage der Wirtschaftswoche</a>. </p>
<p>Das Ergebnis: Als der <a href="http://www.wiwo.de/technik-wissen/vom-wert-der-vielen-im-internet-423367/">fertige Artikel</a> zwei Wochen später erschien, hatten laut WirtschaftsWoche rund 15.000 Menschen die Ankündigung des Vorhabens gelesen und 116 Kommentare hinterlassen. Über die Social-Media-Kanäle hatten mehr als 30.000 Menschen von dem Artikel erfahren. Aber wurde der Artikel dadurch auch besser? Ja, sagt Autor Lobo. Durch die Anregungen habe sich ein Gesamtbild ergeben, das er sich allein nicht hätte erarbeiten können.</p>
<p>Na gut, werden Sie jetzt vielleicht sagen. Das klingt ja ganz interessant, ich habe aber mit dem Internet nicht allzu viel zu schaffen. Was bringt mir das Ganze also für mein Geschäft? </p>
<p><strong>Zielgruppen einbeziehen – in allen Phasen</strong></p>
<p>Natürlich müssen Sie als Unternehmer nicht alle Schleichwege des Internets beherrschen.  Aber bezogen auf Ihr Fachgebiet können Sie aus dem Vorgehen Lobos einige wertvolle Anregungen ziehen für Ihre Kommunikation mit Kunden, für die Entwicklung Ihrer Produkte und für Ihr Marketing. Denn Kunden einbeziehen, Feedback aufnehmen und kontinuierlich verbessern ist nicht nur den Internet-Gurus dieser Welt vorbehalten – sondern auch zum Beispiel einem Eismann, der eine neue Eissorte entwickeln möchte. </p>
<p>Dafür kann sich der Eismann in sein Kämmerlein zurückziehen. Dort experimentiert, mischt und probiert er so lange, bis er zufrieden ist und die neue Sorte präsentiert. Aller Bemühungen zum Trotz nehmen die Kunden die neue Geschmacksrichtung dann womöglich trotzdem nicht an. Diesen Flop kann der Eismann nach dem Prinzip der Weisheit der Vielen vermeiden, indem er die Kunden in die Entwicklung der neuen Eissorte einbezieht – in allen Phasen des Prozesses:
<ul>
<li><strong>Vorher:</strong> Sie geben als Fachmann auf Ihrem Gebiet die Richtung der Entwicklung vor – so wie es Lobo bei seinem Artikel tat. Überlegen Sie als Eismann zum Beispiel, welche Sorten bislang am besten laufen und wonach Sie häufig Nachfragen erhalten. Lassen Sie aber genügend Freiraum für die Anregungen und Meinungen Ihrer Kunden, insbesondere Ihrer Stammkunden: Welche Eissorten wünschen sie sich? Lieber Frucht- oder Milcheis? Mit Schokostreuseln oder Fruchtstücken?<br />
<br />
Machen Sie sich ein Bild über die Wünsche der Kunden, indem Sie die Vorschläge gezielt auswerten. Belohnen Sie das Engagement und die besten Ideen, zum Beispiel mit einem Gratis-Eis. Auch Lobo hat die Mitwirkung der Leser honoriert, indem er die Hälfte seines Honorars für den Artikel zur Verfügung gestellt hat.</li>
<p>
<li><strong>Währenddessen:</strong> Das Experimentieren, Mischen und Probieren muss nicht im besagten stillen Kämmerlein stattfinden. Holen Sie sich zu bestimmten Meilensteinen jeweils Feedback ein – so wie Lobos Artikel permanent kommentiert, ergänzt und kritisiert wurde. Ist die Eis-Mischung bislang zu süß? Oder nicht süß genug? Was fehlt? Würden Ihre Kunden das kaufen? Wie gefällt ihnen der Name der neuen Sorte? Sammeln Sie Anregungen und berücksichtigen Sie diese bei der weiteren Entwicklung.</li>
<p>
<li><strong>Danach:</strong> Wenn das Produkt im Verkauf ist, ist die Entwicklung noch nicht abgeschlossen. Die Debatte des Lobo-Artikels wurde auch nach der Veröffentlichung weitergeführt, kommentiert und ergänzt. Bitten auch Sie Ihre Kunden regelmäßig um ehrliche Rückmeldungen und nutzen Sie diese für Verbesserungen. Das gilt im Übrigen nicht nur für neue Produkte: Eine Sorte wird von den Kunden links liegen gelassen? Finden Sie heraus, wieso.</li>
</ul>
<p><strong>Von der Produktentwicklung zum Marketing</strong></p>
<p>Mit einer solchen Vorgehensweise können Sie nicht nur sicher sein, dass Sie nicht an Ihrer Zielgruppe vorbeientwickeln. Sie machen auf sich aufmerksam und schaffen zusätzliche Anknüpfungspunkte für Ihr Marketing: So sind die Kunden des Eismanns sicherlich stolz auf ihre Mitwirkung – und empfehlen &#8220;ihre&#8221; Eissorte an Freunde und Bekannte weiter. </p>
<p>Verbessert wird zudem die Bindung zu den Kunden, die sich durch ihre Einbeziehung ernst genommen fühlen. Und wie Lobo durch den interaktiven Artikel seinen Ruf als <a href="http://infokanal.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,7589840,00.html">digitaler Trendsetter</a>, <a href="http://yuccatree.de/2008/07/neuer-beruf-twitter-redakteur/">Web-2.0-Guru</a> und <a href="http://www.n24.de/news/newsitem_4882741.html">Ober-Blogger</a> stärkt, positionieren Sie sich so vielleicht als der heißeste Eis-Dealer am Platze. Viele Köche machen also nicht nur den Brei schmackhaft, sondern auch – wenn Sie es gut anstellen – Ihr Produkt.</p>
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		<title>Ein Ansprechpartner – eine Kommunikationskette</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 13:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Böhl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business-Wettbewerbe]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Was in der Küche gilt, gilt auch bei der Kommunikation mit dem Kunden: Viele Köche bzw. Ansprechpartner verderben den Ergebnis-Brei. 
Gerade Projekte mit unterschiedlichen Aufgabenfeldern (Konzeption, Texten, Design) überfordern den eigenen Kenntnisstand ja schon mal ab und an. Gespräche mit Fachspezialisten arten dann schnell mal zum Monolog – des Spezialisten – aus
Macht nichts, wird sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was in der Küche gilt, gilt auch bei der Kommunikation mit dem Kunden: Viele Köche bzw. Ansprechpartner verderben den Ergebnis-Brei. </p>
<p>Gerade Projekte mit unterschiedlichen Aufgabenfeldern (Konzeption, Texten, Design) überfordern den eigenen Kenntnisstand ja schon mal ab und an. Gespräche mit Fachspezialisten arten dann schnell mal zum Monolog – des Spezialisten – aus</p>
<p>Macht nichts, wird sich mancher Projektleiter denken: Es gibt ja kompetente Kollegen, die in dem Gebiet mehr wissen als ich. Sollen die mal mit dem Spezialisten die Details abklären. Falsch gedacht</p>
<p><strong>Eine Hand hält die Kette zusammen</strong><br />
Am Ende spricht nämlich Designer mit Designer, Texter mit Texter, Chef mit Chef – aber keiner mehr mit dem Projektleiter. Das Ergebnis: Jeder muss sich doppelt mit jedem abstimmen und am Ende ist jeder ratlos, wer denn jetzt was, wann und zu wem gesagt hat. Und das Projekt bläht sich immer mehr auf. </p>
<p>Daher gilt: Nur eine Person wickelt die gesamte Projekt-Kommunikation intern und extern ab. </p>
<p><strong>Die Vorteile:</strong></p>
<ul>
<li>Ein Ansprechpartner für den Kunden, für die Teammitglieder und den Chef. </li>
<li>Eine Koordinationsstelle, an der alle Informationen zusammenlaufen und von der die Informationen verteilt werden. </li>
<li>Keine Kompetenzschwierigkeiten im Team. </li>
<li>Mehr Kontrolle über das Projekt.</li>
</ul>
<p><strong>Eine rechte Hand braucht auch eine linke</strong><br />
Eine solche Ein-Personenregel hat aber auch einen großen Nachteil: Ein Ausfall der eigenen Person oder des Hauptansprechpartners beim Kunden führt bei vielen Projekten zum zwischenzeitlichen Totalausfall der Kommunikation. </p>
<p>Dagegen hilft nur eins: Immer einen zweiten Kollegen frühzeitig mit ins Boot holen, der den aktuellen Stand der Kommunikation kennt. </p>
<p>Bei Teamprojekten ist das meistens ohnehin der Fall. Bei Ein-Mann-Projekten sollte es die Regel sein. </p>
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		</item>
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		<title>&#8220;Nur wer den Lehrer liebt, lernt&#8221;</title>
		<link>http://blog.unique-relations.de/2008/05/29/nur-wer-den-lehrer-liebt-lernt/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 May 2008 20:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Lengen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Gadamer]]></category>

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		<description><![CDATA[So ein Zitat von Hans-Georg Gadamer (er berichtet über seine Schulzeit). Das Entscheidende am Vermitteln von Wissen ist demnach die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler. Richtiger und sympathischer Gedanke.
Ich habe z.B. Griechisch in der Schule als Fach gewählt, weil ich den Lehrer verehrte. Ich hatte bei ihm bereits Latein. Und ich habe dann Griechisch und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ein Zitat von Hans-Georg Gadamer (er berichtet über seine Schulzeit). Das Entscheidende am Vermitteln von Wissen ist demnach die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler. Richtiger und sympathischer Gedanke.</p>
<p>Ich habe z.B. Griechisch in der Schule als Fach gewählt, weil ich den Lehrer verehrte. Ich hatte bei ihm bereits Latein. Und ich habe dann Griechisch und Latein studiert. Auch auf der Uni habe ich eher nach den Dozenten als nach den Inhalten die Vorlesungen gewählt.</p>
<p>Für mich als Vermittler von Wissen heißt das: Die Schüler, Seminarteilnehmer, Kollegen u.a. werden dann eher von mir lernen, wenn sie mich lieben &#8211; wenn ich das mal so sagen darf.</p>
<p>Quelle des Zitats: Meine Lehrjahre. Prominente plaudern aus der Schule, hrsg. von Dorothée Stöbener, Aufbau Taschenbuch Verlag, 3. Auflage 2002, S. 47ff., ursprünglich als Artikel in &#8220;Die Zeit&#8221; veröffentlicht.</p>
<p>In dem Artikel heißt es: &#8220;In Deutsch hatte ich aber einen sehr guten Lehrer. Nur wenn man den Lehrer liebt, lernt man. &#8230; Es gibt nichts, was man wissen muss &#8211; nur etwas, das man wissen will.&#8221; In der Überschrift des Artikels heißt es verkürzt: &#8220;Nur wer den Lehrer liebt, lernt&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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